Die Firma CIR verlangt das Geld ?ber die 541 Millionen Euro hinaus, die ihr in dem Streit bereits von Italiens h?chstem Gericht zugesprochen worden waren. Das berichteten italienische Medien am Mittwoch.Berlusconis Tochter Marina, Chefin des Versicherungs-, Medien- und Sportkonzerns, best?tigte die Berichte.Italiens oberstes Gericht hatte im September entschieden, dass Fininvest rund 541 Millionen Euro an den Konkurrenten CIR zahlen muss. Das Unternehmen soll 1991 in einem ?bernahmekampf um das Verlagshaus Mondadori einen Richter bestochen und sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil verschafft haben.Das Gericht legte auch fest, CIR k?nne weitere ?nicht-finanzielle? Sch?den geltend machen. Von dieser M?glichkeit macht das Unternehmen nun Gebrauch.?Sie wissen, dass sie sich auf eine unfaire Justiz verlassen k?nnen und behandeln uns wie einen gro?en Geldautomaten, von dem sie Geld abheben k?nnen wie es ihnen passt?, klagte Berlusconis Tochter Marina in einer Stellungnahme.dpa