Das verlängerte Wochenende rund um den Staatsfeiertag Anfang Juni forderte von den Beamten der Carabinieri-Kompanie Bruneck vollen Einsatz. Um Straftaten vorzubeugen und die Verkehrssicherheit auf den viel befahrenen Straßen zu garantieren, wurden koordinierte Schwerpunktkontrollen durchgeführt.<h3>31 Zentimeter langes Klappmesser im Gepäck</h3>Im Zuge der Kontrollen stießen die Militärpersonen auf einen ungarischen Staatsbürger, der wegen des illegalen Tragens einer gefährlichen Waffe auf freiem Fuß angezeigt wurde. Bei einer Personendurchsuchung entdeckten die Carabinieri bei ihm ein verbotenes Klappmesser mit einer Gesamtlänge von 31,5 Zentimetern – allein die Klinge maß 19,5 Zentimeter. Die Waffe wurde an Ort und Stelle beschlagnahmt.<h3> Führerscheine nach Alkohol-Fahrt und Unfall einkassiert</h3>Auch auf den Straßen griffen die Ordnungshüter hart durch. Drei Autofahrer – zwei Italiener und ein ausländischer Staatsbürger – wurden angezeigt. Sie waren entweder betrunken am Steuer erwischt worden oder hatten sich geweigert, einen Drogentest zu machen.<BR /><BR />Einer der Fahrer war zuvor sogar in einen Verkehrsunfall verwickelt. Für alle drei endete die Fahrt abrupt: Ihre Führerscheine wurden eingezogen.<h3> Jagd auf Raser auf den Dolomitenpässen</h3>Besonders im Fokus standen am Wochenende die beliebten Motorrad- und Ausflugsstrecken in den Bergen. Die Motorrad- und Autopatrouillen der Carabinieri-Stationen von Corvara und Abtei (Badia) nahmen die Passstraßen der Dolomiten genau unter die Lupe.<BR /><BR />Die Bilanz des Sondereinsatzes ist beachtlich: Insgesamt wurden 107 Fahrzeuge kontrolliert, darunter 35 Motorräder. Die Beamten stellten 62 Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung fest und stellten entsprechende Strafzettel aus. Den Verkehrssündern wurden insgesamt 6 Führerscheine abgenommen.<BR /><BR />Auf den Punktekonten der Fahrer hinterließen die Kontrollen ein tiefes Loch: Insgesamt wurden 222 Führerscheinpunkte abgezogen.<BR /><BR />Die Carabinieri kündigten an, solche Kontrollen im oberen Pustertal und im Dolomitengebiet auch weiterhin konsequent fortzusetzen, um riskantes Verhalten am Steuer einzudämmen.