Montag, 11. November 2019

Kraftlos, müde und nicht arbeitsfähig

Im Herbst und Winter werden viele Menschen depressiv: Psychiatrie-Primar Roger Pycha geht davon aus, dass 24.000 erwachsene Südtiroler unter einer Herbst- und Frühlingsdepression leiden und 1000 Südtiroler unter einer Winterdepression. Das berichten die „Dolomiten“ am Montag.

Depressionen im Herbst kommen oft vor.
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Depressionen im Herbst kommen oft vor. - Foto: © APA / Monika Skolimowska

„Die Winterdepression ist seltener, sie beginnt im November und löst sich im Februar und März wieder auf“, sagt der Primar im Interview mit Stephan Pfeifhofer. „Es handelt sich um eine Lichtmangelkrankheit.“

Eine Winterdepression äußere sich gegenläufig zu sonstigen Depressionen: Sie sei eine Nachahmung des Winterschlafes. „Betroffene haben ein großes Schlafbedürfnis“, weiß Pycha.

„Die Herbst-Frühlings-Depression ist die häufigste Form der Depression“, weiß er.

Die Merkmale sind: gedrückte Stimmung, Verlust an Energie, ebenso Verlust an Freude und Interessen – sowie Schlafstörungen.

Der Appetit ist geringer, die Menschen verlieren an Gewicht.



hof