Frauen sollen als Frauen wahr genommen und in ihrer Ganzheit gesehen werden", das betont die einzige Frau in Südtirols Gesundheits-Top-Management, Merans Bezirksdirektorin Dr. Irene Pechlaner.Sie hat daher versucht in den vergangenen Jahren ganz konkret Akzente zu setzen, die nun belohnt wurden.Im Dezember vergangenen Jahres zeichnete die Beobachtungsstelle "O.N.Da" in Rom das Krankenhaus Meran mit der Höchstpunktezahl an sogenannten "bollini rosa" aus, drei Punkten, die für ein besonders frauenfreundliches Krankenhaus stehen.Erstmals hat sich auch das kleinere Krankenhaus im Bezirk, das Grundversorgungskrankenhaus Schlanders, beworben und wurde ebenfalls auf Anhieb mit zwei Punkten ausgezeichnet.Vom Brustgesundheitszentrum bis zum DiätdienstZu einem der besonders frauenfreundlichen Angebote zählt im Krankenhaus Meran beispielsweise das Brustgesundheitszentrum.Im Krankenhaus Schlanders punktet vor allem der Diätdienst: Der Dienst für Diät und Ernährung arbeitet intensiv am Problem der Essstörungen bei Frauen, aber auch der Psychiatrische Dienst bietet Hilfestellung bei depressiven Patienten und deren Angehörigen vor Ort.Klein aber fein gilt für die Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus Schlanders48-mal die HöchstpunktezahlAber auch konkrete Zahlen, wie beispielsweise die Anzahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen oder der Frauen in Führungspositionen, zählten bei der Bewerbung, die alle zwei Jahre stattfindet.Im gesamten Staatsgebiet wurden 224 Krankenhäuser ausgezeichnet, davon 48 mit der Höchstpunktezahl und 13 mit zwei Punkten.