Samstag, 11. März 2017

Krankenhaus Bozen: Ab jetzt schärfere Nachtkontrollen

Der Notstand in der Bozner Notaufnahme dauert an: Obwohl die Temperaturen langsam frühlingshaft werden, suchen immer noch 10 bis 12 Obdachlose in der Nacht das Spital als Schlafstätte auf.

Der Notstand in der Bozner Notaufnahme dauert an.
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Der Notstand in der Bozner Notaufnahme dauert an. - Foto: © D

Aber gerade weil der Kältenotstand vorbei ist, will man nun dezidierter dagegen vorgehen, lässt der Sanitätsbetrieb wissen.

Seit vergangenem Dezember kamen und kommen Obdachlose in die Räume rund um die Notaufnahme des Bozner Spitals, um dort ihr Nachtlager aufzuschlagen - entweder auf den Stuhlreihen, auf dem Boden oder auf den Krankenliegen. Wegen der Eiseskälte hat man die Leute aus humanitären Gründen nicht verschickt. Damit soll nun Schluss sein.

„Für die humanitäre Pflicht, niemanden in die Eiseskälte hinauszuschicken, ist nun die Grundlage nicht mehr gegeben, da die Temperaturen steigen“, sagte der Kommunikationschef des Südtiroler Sanitätsbetriebes, Lukas Raffl zum Tagblatt "Dolomiten".

Der hausinterne Wachdienst ist angewiesen, Obdachlose, die in den Räumlichkeiten rund um die Notaufnahme versuchen, ihr Nachtlager aufzuschlagen, zu wecken und wegzuschicken.

D/lu

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol