Ein ähnlicher Fall hat sich am 9. Mai 2023 in Völser Ried zugetragen. Damals war ein Fiat Punto beschädigt worden. Die DNA-Analyse ergab am Ende, dass es doch kein Bär, sondern ein Hund war, der Vorfall blieb ein Rätsel.<BR /><BR /> Es war am 3. April um 2 Uhr in der Nacht, bei einem Bauernhof auf dem Monte Peller, wo Kühe gehalten werden. Die Lebensgefährtin des Bauern wachte plötzlich auf, weil sie ein seltsames Geräusch hörte. Weil es danach aber schnell wieder ruhig wurde, dachte sie sich nichts dabei. Der Bauer entdeckte dann in der Früh die böse Überraschung: Der beim Haus abgestellte Fiat Panda war offenbar von einem Bären stark beschädigt worden. <h3> Schaden von 2900 Euro</h3>Die Karosserie war voller Kratzer, die Kenntafel hinten herausgerissen und der Kotflügel wies Bissspuren auf. In einem Bericht gestern in der Trentiner Tageszeitung „L' Adige“ berichtete der Bauer, dass er den Kostenvoranschlag für die Reparatur habe: 2900 Euro. Der Bauer hat – falls sich der Bären-Verdacht bestätigt – das Recht auf eine Entschädigung. Der Bauer will in den nächsten Tagen das entsprechende Ansuchen stellen. Beamte des Trentiner Forstkorps haben bereits einen Lokalaugenschein durchgeführt und Haarproben für die DNA-Analyse entnommen.<BR /><BR />Der Bauer geht davon aus, dass ein Bär womöglich eine Katze verfolgt hat, die sich auf dem Autodach befunden haben könnte. Denkbar sei auch, dass das Tier den Geruch von Tierfutter wahrgenommen habe, welches vor kurzem transportiert worden sei.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1016547_image" /></div> <BR /><BR />In Völser Ried waren hingegen am 9. Mai 2023 bei einem abgestellten Fiat Punto die Motorhaube und der Kotflügel völlig zerkratzt worden. Der Schaden belief sich auf mehrere 1000 Euro. Nach der DNA-Analyse war gemutmaßt worden, dass ein großer Hund ein Tier gejagt haben könnte. Definitiv geklärt wurde der Fall aber nicht.