Samstag, 07. März 2020

Kreuzfahrtschiff wurde in Messina wegen Coronavirus Kontrollen unterzogen

Das Kreuzfahrtschiff „MSC Opera“ mit etwa 2000 Passagieren an Bord, dem Malta am Freitag die Landung verweigert hatte, ist am Samstag im sizilianischen Messina eingetroffen.

Das Kreuzfahrtschiff „MSC Opera“ durfte in Messina anlegen.
Das Kreuzfahrtschiff „MSC Opera“ durfte in Messina anlegen. - Foto: © apa/epa / CLAUDIO BRESCIANI
Die Landung auf Sizilien erfolgte einen Tag früher als erwartet, berichteten italienische Medien.

Die Passagiere wurden Kontrollen unterzogen. Der Kapitän versicherte, dass es keine Gesundheitsprobleme an Bord gebe, daher durften die Passagiere in Messina aussteigen.

Malta hatte am Freitag dem Kreuzfahrtschiff „MSC Opera“ die Landung in La Valletta verweigert, nachdem 2 Österreicher, die eine Woche zuvor das Schiff verlassen hatten, positiv auf das Coronavirus getestet worden sind.

Das österreichische Paar hatte vom 17. bis zum 28. Februar an einer Kreuzfahrt im Mittelmeerraum an Bord der „MSC Opera“ teilgenommen. Von Genua kehrte das Paar nach Österreich zurück, wo es am vergangenen Dienstag positiv auf SARS-CoV-2 getestet und unter Quarantäne gestellt wurde.

Die Kreuzfahrt der „MSC Opera“ im östlichen Mittelmeerraum wurde für die Passagiere zu einer Irrfahrt. Das Schiff, das am Mittwoch im griechischen Hafen Piräus Kontrollen unterzogen worden war, hatte die Reise nach Korfu fortgesetzt. Die türkischen Behörden hatten danach dem Schiff die Landung in der Türkei verweigert.

apa

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