Samstag, 26. August 2017

Kriminell, ausgewiesen, aber noch in Südtirol

Etwa 100 Einwanderer müssten Südtirol verlassen. Die verurteilen Verbrecher wurden ausgewiesen. Der Großteil ist jedoch noch hier, wirklich verlassen haben das Land gerade mal 10 Prozent, wie das Tagblatt "Dolomiten" am Samstag berichtet.

Vielen straffällig gewordenen Einwanderern droht die Abschiebung. Konkret geschieht dies jedoch nur selten. (Symbolfoto).
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Vielen straffällig gewordenen Einwanderern droht die Abschiebung. Konkret geschieht dies jedoch nur selten. (Symbolfoto). - Foto: © shutterstock

Immer wieder verzögern und erschweren diplomatische Hürden eine reibungslose Abschiebung straffällig gewordener Ausländer. Vielen gelingt es in der Zwischenzeit, unterzutauchen, wie das Tagblatt "Dolomiten" am Samstag berichtet. 

Bei illegalem Aufenthalt im Land, Gefahr für die Allgemeinheit, bei wiederholten oder schweren Straftaten und beim dringenden Verdacht, dass  sich die Person gewohnheitsmäßig mit illegalen Machenschaften ihren Lebensunterhalt verdient, kann der Quästor  die Ausweisung verfügen.

Heuer wurden seit  Jahresanfang etwas mehr als 100 Personen mit Ausweisungsdekret des Landes verwiesen; in ein Abschiebezentrum gebracht, an die Landesgrenzen eskortiert bzw. ins Flugzeug Richtung Heimat gesetzt nur ein Dutzend  –  etwa 10 Prozent. 

D/rc

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol