Nicht selten wird die Silvesternacht einfach verschlafen, ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts SWG.Nur 14 Prozent der Italiener werden in Diskotheken oder an Urlaubsorten den Silvester verbringen.Als beliebteste Destinationen nannten die Befragten europäische Metropolen wie Wien, Paris, London und Prag. Auch Feiern im Gebirge sind beliebt.Zum Silvesterabend gehört in Italien vor allem das „Cenone“, ein reichhaltiges Abendessen mit mehreren Gängen.Nach Mitternacht stehen Linsen auf dem Speiseplan. Jeder isst so viel Linsen, wie er nur kann, denn sie verheißen Geldsegen.Nach altem Brauch sollte in dieser Nacht zudem rote Unterwäsche, ein rotes Strumpfband oder ein roter Schlafanzug getragen werden, weil diese Farbe rundum Glück im neuen Jahr bringen soll.Kleineres Geschäft mit BöllernDie Krise wirkt sich negativ auf das Geschäft mit den beliebten Feuerwerkskörpern aus.Die Ausgaben für die Böller haben die Italiener wegen der Krise stark gekürzt, berichteten italienische Medien.Massive Kampagnen wurden auch gegen den vor allem im Raum von Neapel traditionell florierenden Schwarzmarkt mit illegalen Knallern geführt, die oft große Mengen Pulver enthalten und gegen die Sicherheitsbestimmungen verstoßen.Bei Unfällen mit Knallkörpern werden jedes Jahr Hunderte Italiener verletzt. Regelmäßig sterben auch Menschen bei den Detonationen.Der Konsumentenschutzverband Codacons fordert, dass die Böller in ganz Italien verboten werden. Die Stadt Modena hat zu Silvester die Böller bereits verboten.apa