Das Protokoll wurde von einer Arbeitsgruppe der ladinischen Bildungsdirektion, koordiniert vom Dienst für Inklusion und gemeinsam mit der Primarin des Landesdienstes für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie des Südtiroler Sanitätsbetriebs, Donatella Arcangeli, ausgearbeitet. <BR /><BR /> Das „Interventionsprotokoll für Krisensituationen im Umgang mit schweren Verhaltensauffälligkeiten in Kindergärten und Schulen“ ist ein Dokument, das dem Personal der Kindergärten und Schulen in Südtirol konkrete Methoden und Instrumente an die Hand gibt, um Verhaltensschwierigkeiten von Schülerinnen und Schülern systematisch und zeitnah zu bewältigen. <h3> „Verhindern, dass Krisensituationen schwerwiegend werden“ </h3> Das Protokoll enthält pädagogische und operative Strategien für das Bildungspersonal wie Hinweise zum Umgang mit Verhaltenskrisen, zur Kommunikation mit den Familien und zur Zusammenarbeit mit den Fachdiensten.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1237674_image" /></div> <BR /><BR />„Der Leitfaden hat das Ziel, problematisches Verhalten von Schülerinnen und Schülern frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen zur Intervention einzuleiten, um zu verhindern, dass Krisensituationen schwerwiegend werden“, unterstrich Primarin Arcangeli bei der Vorstellung am 7. November an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Freien Universität Bozen in Brixen. Die Referentin für Inklusion der Schulen der ladinischen Ortschaften, Elena Pellegrini betonte, es handle sich um ein nützliches Instrument für Lehrpersonen, um schwierige Verhaltenssituationen mit einer klaren Methode anzugehen.<BR /><BR />„Dieses Dokument ist ein wichtiger Schritt, um Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und dem ganzen Bildungspersonal ein Klima der Ausgewogenheit und Inklusion zu garantieren, in dem auch die schwierigsten Situationen mit Professionalität und Sensibilität angegangen werden können“, hob Schulamtsleiter Heinrich Videsott hervor.