Im Jahr 2013 seien in Südtirol 186 Millionen Euro als Pflegegeld ausbezahlt worden, zitiert der KVW die Zahlen der ASWE (Agentur für soziale und wirtschaftliche Entwicklung). Aufgrund der demografischen Entwicklung sei vorherzusehen, dass diese Ausgaben in den nächsten Jahren noch steigen würden. Das Durchschnittsalter der Menschen werde höher, damit steige auch die Anzahl der Pflegebedürftigen. "Davor darf die Politik nicht die Augen verschließen", forderte der KVW. Sie müsse rechtzeitig dafür sorgen, dass genügend Geld für die Pflegesicherung bereitgestellt wird. Die Menschen hätten weniger Kinder, viele Frauen seien selbst berufstätig und das Renteneintrittsalter werde noch steigen, erklärte der KVW."Schon jetzt ist mit Pflegestufe vier eine 24-stündige Fremdbetreuung nicht zu bezahlen."Die Pflegesicherung sei zu einer wichtigen Fürsorgeleistung geworden, die die Folgen der Pflegebedürftigkeit tragen hilft. Dafür brauche es genügend finanzielle Mittel, findet der KVW.