Den beiden wird vorgeworfen, in ihrer Funktion als Landesrat bzw. Direktor der SEL bei der Vergabe der Konzession an das Kraftwerk in Laas-Martell gegen die Wettbewerbsbestimmungen verstoßen zu haben. Die Konzession für das Kraftwerk war bekanntlich der SEL zugesprochen worden.Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft: Laimer und Rainer sollen der SEL einen Vorteil verschafft haben, zu Lasten der Mitkonkurrenten Edison AG und des VEK (Vinschgauer Energiekonsortium).Vorwurf: SEL-Umweltpläne nachträglich ausgetauschtFür die Ausschreibung zum Kraftwerk Laas-Martell mussten die Unterlagen bis 6. Februar 2006 beim Amt für Stromversorgung eingereicht werden.Laimer soll, so die Staatsanwaltschaft, Rainer allerdings noch nach diesem Datum Einblick in die Umweltpläne der Konkurrenten verschafft haben, woraufhin dieser eine grundlegende Änderung der Umweltpläne der SEL vorgenommen haben soll.Der ursprüngliche SEL-Umweltplan soll dann Mitte April mit dem neuen ausgetauscht worden sein.Dies soll dazu geführt haben, dass die Konzession für das Kraftwerk Laas-Martell der SEL zugesprochen wurde.Rainer und Laimer sollen sich somit Vorteile verschafft haben, außerdem soll es einen großen Vermögensschaden gegeben haben.stol