Medien in der russischen Region Irkutsk berichteten, es handle sich bei der Toten um die 28-jährige Labortechnikerin Daria Tschipilowa. Berichten zufolge mussten dutzende Menschen in Quarantäne.<BR /><BR />Nach Angaben des Onlinemediums „Menschen vom Baikal“ arbeitete die Frau für das Institut zur Pestbekämpfung von Irkutsk. Dort habe sie sich möglicherweise durch ein zerbrochenes Reagenzglas mit dem Lungenpesterreger angesteckt. Bis zu 200 Menschen, mit denen Tschipilowa in Kontakt war, wurden unter Quarantäne gestellt, berichtete das Portal.<BR /><BR />Das russische Gesundheitsministerium veröffentlichte zunächst keine Stellungnahme. Die Nachrichtenagentur AFP konnte die Angaben nicht unabhängig überprüfen.<BR /><BR /><b>Historischer Hintergrund</b><BR /><i>Die verheerendste Pest-Pandemie Europas, der sogenannte Schwarze Tod, wütete von 1347 bis 1353.<BR /><BR />• Beginn: Die Seuche kam 1347 über Handelsschiffe aus Asien in den Mittelmeerraum.<BR /><BR />• Opfer: Innerhalb weniger Jahre starb etwa ein Drittel bis die Hälfte der europäischen Bevölkerung (ca. 20 bis 50 Millionen Menschen).<BR /><BR />• Folgezeit: Nach dieser ersten großen Welle kehrte die Pest bis ins 18. Jahrhundert immer wieder in regionalen Ausbrüchen nach Europa zurück.</i>