Da fallen dann auch so furchtbare Sätze wie „Pass auf, wir wissen, wo du wohnst und vergewaltigen dich!“. <BR /><BR />Solche schweren Drohungen von Nicht-EU-Bürgern würden von den Kassierinnen dann aber oft nicht zur Anzeige gebracht, weil diese Frauen unter Angstzuständen leiden und teilweise Monate brauchen, bis sie es verarbeitet haben. <BR /><BR />Oft lassen sich diese Kassierinnen dann von ihren Ehemännern zum Arbeitsplatz begleiten. Solche traumatischen Erlebnisse wären eigentlich ein Fall für die Notfallpsychologie, erklärt Sabine Cagol, Psychologin und Psychotherapeutin. In der Stabilisierungsphase gehe es darum, zu schauen, dass solche Frauen wieder gut zum Arbeitsplatz zurückkehren. Wenn ein Arbeitgeber nach so einem Fall einer Kassierin spontan mehrere Tage frei gebe, so könne das auch kontraproduktiv sein, weil sie womöglich tagelang nur an den Vorfall denke, erklärt Cagol. Die Notfallpsychologie könne in solchen Fällen gute Beratung geben.<BR /><BR />Von solchen Bedrohungen und Einschüchterungsversuchen weiß Helmut Freund, ein pensionierter Carabiniere, zu berichten: Er ist seit 2023 Kaufhausdetektiv in den Conad- und Eurospingeschäften in Südtirol. <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/kaufhausdetektiv-ki-hilft-uns-im-kampf-gegen-ladendiebstaehle" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier das ausführliche Interview.</a>