Dienstag, 03. März 2015

Ladurner: Aus freien Stücken gelandet, dann abgestürzt

Zum Flugzeugabsturz von Ulrich Ladurner gibt es neue Anhaltspunkte. Die Spuren an der Absturzstelle sprechen eine deutliche Sprache. Demnach dürfte der 64-Jährige mit seinem Kleinflugzeug vor dem Unfall bewusst am Monte Casale gelandet sein.

Ulrich Ladurner soll erst gelandet, dann beim Start verunglückt sein.
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Ulrich Ladurner soll erst gelandet, dann beim Start verunglückt sein.

Das Unglück (STOL hat berichtet) dürfte sich ereignet haben, als der Meraner Unternehmer versuchte, auf der leicht abschüssigen Wiese auf 1600 Metern Höhe wieder zu starten.

Dabei dürfte der Meraner Unternehmer sich verschätzt haben. Seine Maschine vom Typ Aviar Husky dürfte zwar kurz abgehoben haben, in der Folge aber gegen mehrere Bäume gekracht und dann abgestürzt sein. Am Fuße eines Baumes blieb das Flugzeug dann kopfüber liegen.

Ulrich Ladurner, er saß zum Zeitpunkt des Unglücks allein in der Maschine, konnte sich auch gestern nicht mehr an den Unfall erinnern. Er ist nach wie vor im Krankenhaus Santa Chiara in Trient unter ärztlicher Beobachtung. Er soll an einer zeitlichen Amnäsie leiden.

Gesichert ist indes, dass sich das Unglück bereits am Samstag ereignet hat (STOL hat berichtet). Folglich musste Ladurner beinahe 24 Stunden in der Kälte am Berg ausharren, ehe Rettung kam.

In den kommenden Tagen soll das Flugzeugwrack geborgen werden. Erst dann kann ausgeschlossen werden, ob nicht doch ein technisches Gebrechen Ladurner zur Landung gezwungen haben könnte.

stol/em

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Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Mittwochs-Ausgabe des Tagblattes „Dolomiten“

stol