Jetzt gilt es, die Haare und Kopfhaut des eigenen Kindes gründlich zu untersuchen. Denn damit sich die kleinen Blutsauger nicht vermehren und weiterverbreiten, sollte man sie frühzeitig erkennen und behandeln.<BR /><BR />Eine reine Sichtkontrolle, also den Haarschopf durchzusehen, reicht meist nicht aus, informiert das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) auf der Webseite „Kindergesundheit-info.de“. Denn dabei könne man Läuse leicht übersehen.<h3> Spülung, Läusekamm, Lupe: So geht man auf Nummer sicher</h3>Stattdessen empfiehlt das BIÖG, das Haar systematisch durchzukämmen:<BR /><BR /><BR /> 1. Zunächst sollte man das Haar des Kindes anfeuchten und eine<BR /> Haarpflegespülung auftragen, denn die erleichtert das Durchkämmen<BR /> und Läuse können nicht so leicht weglaufen.<BR /><BR /> 2. Besonders dickes Haar sollte man mit einem groben Kamm entwirren.<BR /><BR /> 3. Zum eigentlichen Durchkämmen braucht man einen speziellen<BR /> Läusekamm aus Metall, den man in der Apotheke oder im Sanitätshaus<BR /> kaufen kann. Mit diesem kämmt man das Haar nun fest von der<BR /> Kopfhaut bis zu den Haarspitzen durch, und zwar Strähne für<BR /> Strähne.<BR /><BR /> 4. Nach jeder Strähne streicht man den Kamm auf einem Stück<BR /> Küchenpapier aus. So prüft man, ob der Kamm Läuse, Jungläuse oder<BR /> Eier erfasst hat.<BR /><BR /> 5. Es empfiehlt sich eine Lupe zu nutzen, um auch die kleineren<BR /> Jungläuse, sogenannte Nymphen, zu erkennen.