Laut den Katastrophenschützern sei zwar nach wie vor eine Fläche von mehr als 40 Hektar in Bewegung, diese hätte sich aber geringfügig verlangsamt. Einsatzkräfte rund um die Uhr vor OrtDie Einsatzkräfte würden weiter an der Stabilisierung arbeiten.Auch die Räumarbeiten wurden so gut es geht fortgesetzt, mit neu angelegten Zufahrten soll den Betroffenen geholfen werden. Zudem sollen die bereits gelegten Rohrleitungen ausgebaut werden, um einen Rückstau des Gaderbaches zu verhindern.Bereits am Montag war mit Hochdruck an einer Verlängerung des „Bypasses“ gearbeitet worden, da die Erdmassen den Gaderbach erreicht hatten.Noch am Sonntag hatte die Feuerwehr 16.000 Liter chemische Substanzen sicherheitshalber von einer vom Hangrutsch betroffenen Kläranlage abtransportiert. Mehrere Gebäude waren von den Erdmassen bedroht, vier Wohnhäuser wurden bereits zerstört. Für 36 Bewohner bedeutete die Situation, dass sie vorerst nicht nach Hause zurückkehren können.Schäden von über zehn Millionen EuroDer Großeinsatz rund um den Hangrutsch mit nicht weniger als 170 Einsatzkräften und 23 Fahrzeugen, darunter zehn Bagger, dauerte an. Ersten Schätzungen zufolge sollen bis dato Schäden in Höhe von mehr als zehn Millionen Euro entstanden sein.