Die 35 Passagiere und zwölf Besatzungsmitglieder wurden mit Booten gerettet. Die meisten kamen mit dem Schrecken davon. Einige wurden wegen kleinerer Verletzungen im Krankenhaus behandelt. In einer ersten Meldung war von 36 Passagieren und elf Besatzungsmitgliedern die Rede gewesen.Warum die Boeing 737-800 im Wasser landete, war zunächst unklar. Möglicherweise hatte sie einen technischen Defekt, vielleicht war es auch ein Pilotenfehler. Die staatliche Fluggesellschaft aus Papua-Neuguinea verwies in einer Stellungnahme darauf, dass die Sicht für den Piloten wegen starken Regens sehr schlecht war.Nach der missglückten Landung schwamm das Flugzeug in der Lagune. Das Wasser darin soll etwa hüfthoch gestanden haben. Mit mehr als einem Dutzend Booten waren Einheimische damit beschäftigt, die Menschen herauszuholen - ein Bild, das sich übers Internet schnell verbreitete. Ganz in der Nähe gibt es einen schwimmenden Markt, wo Fischer jeden Morgen ihren Fang verkaufen. Deshalb waren schnell Boote zur Stelle.Nach Angaben von Passagieren brach an Bord der Maschine kurzzeitig Panik aus. Einer, Bill Jaynes, schilderte die ganze Angelegenheit in der Zeitung „Pacific Daily News” eher gelassen: „Ich dachte, wir seien gelandet. Und dann habe ich ein Loch in der Seite gesehen, durch das Wasser hereinkam. Und da dachte ich: So sollte das nicht sein.” Die Flugaufsichtsbehörde Papua-Neuguineas leitete Ermittlungen ein, um den genauen Hergang zu klären.apa/dpa