Es war kurz vor 5 Uhr früh, als das Ehepaar aus dem Schlaf schreckte. Der schrille Ton des im Wohnzimmer installierten Rauch- und Kohlenmonoxidmelders hatte Alarm geschlagen. Am Tag zuvor hatten sie dort im Ofen ein Feuer gemacht.<BR /><BR />Die Eheleute reagierten rasch und richtig – sie lüfteten sofort die gesamte Wohnung und riefen vom Balkon aus die Landesnotrufnummer 112.<BR />Zum Einsatzort eilten Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Lajen sowie ein Rettungswagen des Weißen Kreuzes, Sektion Klausen. <BR /><BR />Feuerwehrkommandant Markus Steiner erklärte: „Als wir in der Wohnung ankamen, maßen wir den Kohlenmonoxidgehalt in den Räumen. Nachdem die Wohnung nach dem Alarm des Melders bereits gelüftet worden war, ging von einem möglichen Kohlenmonoxid in der Luft keine Gefahr mehr aus. Die Leute haben richtig reagiert.“<BR /><BR />Richtig und wichtig sei vor allem, einen Rauch- und Kohlenmonoxidmelder in den eigenen vier Wänden zu haben. „Kohlenmonoxid ist geruchlos, man sieht es nicht und es kann sehr schnell sehr gefährlich werden“, so Steiner. Das Ehepaar wurde von den Sanitätern des Weißen Kreuzes zur Kontrolle in das Krankenhaus von Brixen gebracht.<BR /><BR />Anfang des Jahres war in der Toskana eine vierköpfige Familie an den Folgen einer Kohlenmonoxidvergiftung ums Leben gekommen. Wenige Wochen später starb in Padua ein Mann ebenfalls an den Folgen einer Kohlenmonoxidvergiftung.