Dabei wurde beschlossen, am Prinzip der getrennten Ranglisten festzuhalten."Jene, die hier geboren und aufgewachsen sind, brauchen einen Schutz", so Landeshauptmann Luis Durnwalder."Nicht-EU-Bürger haben zumeist schlechtere Wohnungen, niedrigere Einkommen und mehr Kinder. Deshalb liegen sie in den Rangordnungen immer vor den allermeisten Gesuchstellern aus dem EU-Raum."Nur eine getrennte Rangordnung ermögliche eine gerechte Zuweisung der vorhandenen Mittel.Nicht-EU-Bürgern seien deshalb von der Landesregierung im Sozialen Wohnbau, beim Kauf oder Bau einer Wohnung und bei Mietzuschüssen gewisse Quoten zugewiesen worden.2013 werden 14,16 Prozent der Wohnungen des Wohnbauinstituts (Wobi) Nicht-EU-Bürgern zugewiesen. Das sind 61 auf insgesamt 373 Wohnungen, die das Wobi 2013 zuweist. Beim Wohngeld und den Wohnbaubeiträgen für den Kauf, den Bau oder die Wiedergewinnung von Wohnraum stehen den Nicht-EU-Bürgern 10,16 Prozent der zur Verfügung stehenden Mittel zu. Der Anteil der Nicht-EU-Bürger an der Gesamtbevölkerung in Südtirol liegt bei 5,9 Prozent.Insgesamt umfasst das Einsatzprogramm der Landesregierung für Wohngeld, Bau, Kauf und Wiedergewinnung von Wohnungen 73,6 Millionen Euro. 7,48 Millionen Euro davon sind für Nicht-EU-Ausländer vorgesehen. Von den 7,48 Millionen Euro sind 1,48 Millionen für die Wohnbauförderung und 6 Millionen Euro für das Wohngeld vorgesehen.Er glaube, dass diese Regelung einem eventuellen neuen Rekurs standhalten werde, so Durnwalder am Montag.stol