Dienstag, 26. Juni 2018

Land der Bücherwürmer

In Südtirol hat das Buch nach wie vor einen hohen Stellenwert: Davon zeugen die Entlehnungen in den Bibliotheken. Über 2,5 Millionen Bücher wurden 2017 in Südtirols Bibliotheken ausgeliehen.

Badge Local
Foto: © shutterstock

Die öffentlichen Bibliotheken Südtirols waren zu Jahresende 2017 im Besitz von mehr als 3,1 Millionen Bänden und verzeichnen 2.513.093 Entlehnungen von Büchern. An das öffentliche Bibliotheksnetz in Südtirol sind 279 Bibliotheken angeschlossen. Dies berichtet das Landesinstitut für Statistik ASTAT am Dienstag.

Die registrierten Nutzer, die im Laufe des Jahres 2017 mindestens ein Medium extern entlehnt haben, sind über 170.000 und machen somit 6,0 Prozent der über 2,8 Millionen Bibliotheksbesucher aus.

Die Bibliotheken haben neben ihrer grundlegenden Rolle als kulturelle Institutionen eine äußerst wichtige Gesellschaftsfunktion inne, nämlich die des soziokulturellen Bezugspunkts in einem Gebiet. Dieser Dienst an den Bürgern ist vor allem im Südtiroler Gesellschafts- und Gebietskontext wichtig, in dem nicht nur Stadtzentren, sondern auch große ländliche Gebiete eine Rolle spielen.

Was die räumliche Verteilung der Bibliotheken betrifft, liegt die größte Anzahl im Pustertal (54), während das Wipptal mit der geringsten Anzahl aufwartet (15). Bozen stellt mit 11,7 Büchern pro Einwohner das Gebiet mit der höchsten Bücherverfügbarkeit. 

Von den 2.293 in den 279 öffentlichen Südtiroler Bibliotheken tätigen Mitarbeitern leisten 85,2% diesen Dienst als Ehrenamtliche, während 14,8% ihre Tätigkeit hauptamtlich ausüben.

stol

stol