Montag, 30. September 2019

Land der leeren Asylanten-Betten

980 Asylwerber sind derzeit in den Strukturen des Landes untergebracht, über 700 weniger als noch vor 2 Jahren. Nach den Einrichtungen in Kastelruth und Brixen schließt mit dem Brunecker „Josefsheim“ voraussichtlich Ende des Jahres ein weiteres Asylwerberheim seine Tore. Dabei kommen nach wie vor Flüchtlinge ins Land – jetzt vermehrt von Norden. Das berichten die "Dolomiten" am Montag.

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Foto: © APA

Vor 2 Jahren noch das Thema im Land, ist es mittlerweile ruhig geworden um die Flüchtlinge.

Kein Wunder: Befanden sich 2017 am Höhepunkt der Flüchtlingswelle noch rund 1700 Asylwerber in den vom Land im Auftrag des Staates eingerichteten Unterkünften, waren es Ende Mai nur mehr deren 1170. Und über die Sommermonate ist die Zahl der Asylwerber in Südtirol noch einmal deutlich gesunken.

„Im Moment befinden sich in den Einrichtungen rund 980 Personen, Tendenz rückläufig“, lässt Ressortdirektor Luca Critelli wissen.

Die Ursache für den deutlichen Rückgang ist eine einfache. Am Höhepunkt der Flüchtlingswelle wurden die in Süditalien Gelandeten per Verteilungsschlüssel auf Regionen und Länder verteilt.

„Im Moment ist der Begriff der Quoten aber sehr relativ, da aufgrund des Rückgangs der Ankünfte keine größeren Verteilungen durch den Staat mehr erfolgen“, erklärt Critelli. 

D/em

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol