Am Montag hat die Landesregierung beschlossen, sich an diesen Beiräten zu beteiligen. In den nächsten 30 Jahren werden und 400 Millionen Euro an Ausgleichsgeldern von den Betreibern der Wasserkraftwerke in Südtirol an die betroffenen Gemeinden gehen. Diese jährlich rund 13 Millionen Euro sollen in Umweltprojekte fließen, um den Schaden, den ein Wasserkraftwerk an Umwelt und Landschaft anrichtet, zu kompensieren. In einem ersten Schritt lag es an der Landesregierung, die pro E-Werk anfallenden Gelder auf die betroffenen Gemeinden aufzuteilen, in einem zweiten wird es darum gehen, diese Gelder wiederum auf verschiedene Bereiche und Projekte zu verteilen. Begutachtet wird letztere Verteilung durch eigens einzusetzende Beiräte, die über den Einsatz der Gelder zu wachen und eine entsprechende Rangordnung zu erstellen haben. Innerhalb von zwei Monaten sollen die Umweltgelder aus dem Jahr 2011 bereitstehen, die erste Tranche der Gelder für das Jahr 2012 soll bis Juni ausbezahlt werden.