500.000 Euro standen AVS und CAI bislang jährlich für die Instandhaltung ihrer insgesamt 25 Schutzhütten im Land zur Verfügung. „Dieser Betrag ist heuer um 200.000 Euro aufgestockt worden“, sagt der AVS-Vorsitzende Georg Simeoni. Für die teils dringend benötigten Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten reicht diese Summe allerdings bei Weitem nicht. <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/avs-sektionschef-sepp-hofer-schlaegt-alarm-brauchen-10-mal-so-viel-geld" target="_blank" class="external-link-new-window" title="https://www.stol.it/artikel/chronik/avs-sektionschef-sepp-hofer-schlaegt-alarm-brauchen-10-mal-so-viel-geld">Wie berichtet, hatte bereits Sepp Hofer, Vorsitzender der AVS-Sektion Lana, bemängelt, dass es die 10-fache Summe bräuchte.</a><BR /><BR />Rund 5 Millionen Euro umfasst das 10-Jahres-Programm, das der AVS Landeshauptmann Arno Kompatscher an dringenden Sanierungsarbeiten für seine Hütten nun vorgelegt hat. „Besonders auf der Marteller- und der Sesvenna-Hütte wären dringende Arbeiten vorzunehmen“, sagt Simeoni. <BR /><BR />Diese beiden Hütten seien vor allem energetisch zu sanieren, Fenster und Türen müssten raschestmöglich ausgetauscht werden. Bei anderen Hütten gehe es um Arbeiten am Dach, an den Sanitäranlagen, aber auch um die Schaffung von Unterkünften für das Personal. „Sonst finden die bald überhaupt niemanden mehr, der bei ihnen oben arbeiten will“, so Simeoni.<BR /><BR /><b>Dringende Arbeiten durchführen</b><BR /><BR />Ob die genannten 5 Millionen Euro für die geplanten Arbeiten aber ausreichen, ist fraglich. Die Summe sei nämlich mit den Baukosten aus dem Vorjahr berechnet worden. „Und bei Preisen von 2000 Euro pro Kubikmeter, wie sie derzeit sind, dürfte die Summe wohl noch steigen“, befürchtet Simeoni. Die Erhöhung des jährlichen Beitrages für die Instandhaltung der Hütten um 200.000 auf heuer 700.000 Euro dürfte AVS und CAI jedenfalls wenig nutzen.<BR /><BR /> Auch Letzterer hat dem Landeshauptmann für seine 14 Hütten ein Bauprogramm vorgelegt. Die Summe liegt dabei um einiges höher als beim AVS, handelt es sich bei den CAI-Hütten doch um noch ältere Bauwerke, die noch dazu großteils in einem schlechteren Zustand sind.<BR /><BR />Bleibt es bei der Zusage von Kompatscher, können die dringenden Arbeiten durchgeführt werden. Dann bliebe nur mehr der Hemmschuh, dass am Berg dieselben Auflagen gelten, wie für Beherbergungsbetriebe im Tal. „Es ist schon viel, dass man uns nicht ein Behinderten-Klo vorschreibt. Auch das gab es schon, wurde dann aber doch wieder gestrichen“, sagt Simeoni. Hier bräuchte es unbedingt eine Erleichterung – und hier läge der Ball beim Land.