Donnerstag, 22. Oktober 2020

Land ruft mit Kampagne zur Einhaltung der Corona-Regeln auf

Abstand, Hygiene, Maske: Dies sind die Schlüsselworte einer Bewusstseinskampagne, mit der das Land Südtirol seit dem heutigen Donnerstag zur Eigenverantwortung in der Vorbeugung gegen das Coronavirus aufruft.

Menschenleere Passepromenade in Meran: Eines von mehreren Plakatmotiven der Bewusstseinskampagne.
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Menschenleere Passepromenade in Meran: Eines von mehreren Plakatmotiven der Bewusstseinskampagne.
Menschenleere Orte, Plätze und Straßen in verschiedenen Südtiroler Städten: Die Fotomotive der neuen Bewusstseinskampagne des Landes Südtirol erinnern an die Zeit des vollen Lockdowns im heurigen Frühjahr, die sich nicht wiederholen soll.

Zu sehen sind die Plakate und Zeitungsinserate seit Donnerstag als erster Teil einer mehrwöchigen Kampagne, mit der das Land Südtirol zusammen mit dem Südtiroler Sanitätsbetrieb die Südtiroler zur verantwortungsvollen Einhaltung der wichtigsten Verhaltensregeln zur Vorbeugung gegen die Ausbreitung von Sars-CoV-2 aufruft.

Besser jetzt vorbeugen, als später zurück in den Lockdown

Ziel ist, zum Nachdenken über die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie anzuregen und die Bedeutung der im Grunde wenigen, einfachen Hauptregeln aufzuzeigen: zwischenmenschlicher Abstand, Hygiene (vor allem der Hände) und die Maskenpflicht zum Schutz von Mund und Nase. Die Botschaft: Alle können und müssen jetzt ihren Beitrag leisten. Denn besser jetzt die Vorbeugemaßnahmen einhalten, als zu warten, bis es zu spät ist – sprich Südtirol wieder in die Situation des ersten Halbjahres zurückgeworfen wird.



Darauf weist einmal mehr auch Landeshauptmann Arno Kompatscher im Namen der gesamten Landesregierung hin: „Es ist uns bewusst, dass das Virus die gesamte Gesellschaft vor eine riesige Herausforderung stellt. Wir sind aber auch überzeugt, dass wir sie mit dem Beitrag aller meistern können. Jetzt sind wir alle gefordert: Mit Disziplin und Verantwortung, indem wir die Regeln einhalten und deren Einhaltung auch einfordern.“

Nach den Inseraten in Südtiroler Tageszeitungen und Zeitschriften sowie Plakaten an Bushaltestellen wird die Kampagne in den nächsten Wochen mit Video- und Audiobotschaften sowie weiteren Aktionen fortgesetzt.

lpa