Landeshauptmann Luis Durnwalder sprach am heutigen Montag - nach der Sitzung der Landesregierung - von fünf bis sechs potentiellen Standorten in Südtirol, auf die die Kriterien für Windparks zutreffen würden. Genauere Angaben ließ er sich nicht entlocken. Klar ist jedoch, dass die Landesregierung nun auch auf die Windkraft setzen will, um den heute ebenfalls vorgestellten Klimaplan langfristig überhaupt realisieren zu können. Dieser sieht unter anderem vor, dass der Kohlendioxid-Ausstoß pro Kopf bis zu Jahr 2050 auf 1,5 Tonnen gesenkt wird. Derzeit sind es fünf Tonnen. Erreicht werden soll dies über ein Maßnahmenbündel, mit dem insbesondere die neuen Energien gefördert werden sollen. Auch die Windkraft: Für neue Anlagen wurden Richtlinien erarbeitet, die u.?a. vorsehen, dass an einem eventuellen Standort zumindest Wind in einer Stärke von fünf Metern pro Sekunde wehen muss. Nicht zulässig sind Windräder jedoch – zumindest bis jetzt - prinzipiell in der Talsohle.Über den Anteil, den Windkraft in Südtirol an einer künftigen Energieversorgung haben könnte, gibt es laut Landeshauptmann Durnwalder noch keine genauen Angaben. "Wenn man bedenkt, dass ein Windpark am Brenner das gesamte Wipptal mit Energie versorgen könnte, sieht man das Potential", erklärte er gegenüber STOL.stol