Donnerstag, 13. August 2015

Land soll 2,7 Mio. nach Tod eines Kindes zahlen

Der tragische Unfall, der sich am 29. Oktober 2009 am Pausenhof der „Martin Luther King“-Schule in Bozen ereignet hat, könnte das Land nun teuer zu stehen kommen.

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Foto: © shutterstock

Die Anwälte der Angehörigen der damals verstorbenen Siebenjährigen fordern von der öffentlichen Hand nämlich 2,7 Millionen Euro an Schadenersatz.

Die siebenjährige Manal Benhaddou war im Schulhof beim Laufen mit einer anderen Schülerin zusammengestoßen. Danach soll sich das Mädchen zwei Mal übergeben haben. Der Vater holte das Mädchen nach Hause. Er erklärte, man habe ihm gesagt, seiner Tochter sei übel, vom Unfall habe er nichts gewusst. 

Als es dem Mädchen schlechter ging, brachten es die Eltern ins Spital, wo es einer Notoperation unterzogen wurde. Drei Tage lang kämpften die Ärzte um das junge Leben. Doch die Siebenjährige verlor den Kampf.

em

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stol