Über das Verdienstkreuz und die damit einhergehende Anerkennung der vergangenen 40 Jahre ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit freut sich Christine Mayr Welponer aus Bozen. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1346919_image" /></div> <BR /> Die Anwältin engagiert sich besonders für Frauenrechte und war eine der ersten, die Beratung für Frauen ermöglicht hat. Heute bietet das Land selbst einen Dienst an, bei dem Anwälte angestellt sind. „Es ist ein schönes Zeichen, dass meine Verdienste etwas bewirkt haben“, so Mayr Welponer. <BR /><BR />Christa Messner aus Percha betrachtet die Auszeichnung vor allem als Würdigung des Kindergartens. Kinder im frühen Alter stünden nicht ausreichend im Blickpunkt in der Gesellschaft und würden daher schnell vergessen. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1346922_image" /></div> <BR /><BR />Ein Meilenstein war für sie deshalb etwa die Erneuerung des Kindergartengesetzes. Dass sie das Verdienstkreuz erhalte, habe sie zunächst völlig überrascht. „Ich bin aus allen Wolken gefallen“, erzählt sie. „Hätte ich allerdings nicht den Zuspruch von außen bekommen, wäre diese Auszeichnung nie zustande gekommen“, betont Messner. <BR /><BR />Auch Helene Hilber Nössing aus Freienfeld hätte die Verdienstmedaille nie erwartet, fühle sich aber sehr geehrt.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1346925_image" /></div> <BR />Besonders stolz sei sie auf Projekte für Senioren wie „Singen, weil es Freude macht“ sowie den jährlichen Seniorenball mit einem bunten Programm und fünf „Taxitänzern“, die Frauen zum Tanzen bringen sollten.<BR /><BR />Stellvertretend für viele Menschen wird Jakob Wendelin Willeit aus Abtei die Verdienstmedaille entgegennehmen. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1346928_image" /></div> <BR />„Ich freue mich sehr und bin zugleich überrascht, dass gerade ich ausgewählt wurde“, sagt Willeit. Als Dekan habe er sich stets bemüht, das kirchliche Leben im Gadertal zu pflegen – von Restaurierungsarbeiten bis hin zur Organisation von Festen. Dabei betont er bescheiden: „Alles, was ich geschafft habe, konnte ich nur mit der Hilfe anderer schaffen.“ <BR /><BR />Sein Wissen über Gröden weit über die Grenzen des Tales hinaus zugänglich gemacht hat Dr. Wolfgang Moroder aus St. Ulrich. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1346931_image" /></div> <BR /> Sein Engagement reicht dabei von seiner Tätigkeit als Präsident des Museum Gherdëina bis hin zu seinem langjährigen Einsatz auf Wikipedia: Rund 20 Jahre lang schrieb er für das Wissensportal in deutscher Sprache über Gröden, später auch in ladinischer. Über die Ehrung sei er dennoch überrascht gewesen. „Schon mein Vater hat zwei Verdienstmedaillen bekommen, der war aber auch in allen Vereinen, die man sich vorstellen kann“, erzählt Moroder. Umso größer sei nun die Freude über die eigene Auszeichnung.<BR /><BR />Drei Jahrzehnte Einsatz für den Alpenverein Südtirol werden für Ingrid Beikircher nun mit einer Verdienstmedaille gekrönt. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1346934_image" /></div> <BR />Sie war maßgeblich an der Einführung der AVS-Bezirke beteiligt und über viele Jahre Chefredakteurin der Vereinszeitschrift „Bergeerleben“. „Mit der Auszeichnung gerechnet habe ich aber trotzdem nicht. Umso mehr freue ich mich“, sagt sie.