In Südtirol begleiten derzeit 235 Tagesmütter über 1000 Kleinkinder im Alter von 3 Monaten bis zum Eintritt in den Kindergarten. Gemeinsam mit den Plätzen in Kinderhorten und Kitas können Familien in Südtirol damit auf ein breites Angebot der Kleinkindbetreuung zurückgreifen.<BR /><BR /> Familienlandesrätin Rosmarie Pamer erklärt zur Entscheidung der Landesregierung: „Tagesmütter leisten einen wichtigen Beitrag dazu, Vereinbarkeit für Familien zu ermöglichen. Dies muss sich aber auch finanziell tragen: Die Erhöhung des Grundlohnes soll darum den Dienstleisterinnen, aber vor allem auch den Familien Planungssicherheit geben und den Dienst als Ganzes dauerhaft absichern.“<BR /><BR />Die Erhöhung des Stundensatzes ist daran gekoppelt, dass im derzeit auszuverhandelnden Vertrag eine Inflationsanpassung sowie die Einführung eines vollen 14. Monatsgehaltes vorgesehen ist. Daraus ergeben sich jährliche Mehrkosten von rund 1,7 Millionen Euro, die über den Nachtragshaushalt bereitgestellt werden sollen. In den vergangenen Jahren hatte das Land den Tagesmutter-/-vaterdienst mit jährlich rund 4 Millionen Euro Euro unterstützt, rund 3,5 Millionen Euro kamen zudem jährlich von den Gemeinden.