Montag, 07. August 2017

Landapotheken kämpfen ums Überleben

Alles andere als leicht haben es derzeit die Apotheken auf dem Land. „In der Sanität geht es nur mehr um Bilanzen und Einsparungen. Die Wertschätzung für unsere Arbeit vonseiten der Politik und des Sanitätsbetriebes ist sehr gering", sagt Margot Vinatzer, Apothekerin in Tisens und Nals, in der Montagausgabe der "Dolomiten".

Apothekerin Margot Vinatzer hofft auf die Einsicht seitens der Politik - insbesondere von Landesrätin Martha Stocker. Foto: fm
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Apothekerin Margot Vinatzer hofft auf die Einsicht seitens der Politik - insbesondere von Landesrätin Martha Stocker. Foto: fm

Landapotheken sind  laut Vinatzer aus betriebswirtschaftlicher Sicht immer unrentabler, zumal sich in den vergangenen Jahren aus verschiedenen Gründen die Gewinnspanne drastisch reduziert hat.

Probleme für Apotheken sind unter anderem die direkte Verteilung von Medikamenten in den Apotheken der Krankenhäuser und die Preissenkungen auf die Diabetiker-Produkte.

"Außerdem dürfen wir seit 2011 die teuren Medikamente, welche gerade für kleine Apotheken wichtig waren, nur mehr im Auftrag des Sanitätsbetriebs gegen Zahlung einer Pauschale verteilen, was heißt, dass uns nur ein Bruchteil des  Medikamentenpreises ausbezahlt wird", gibt Vinatzer zu bedenken.

"D"/fm

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts.

stol