Montag, 12. April 2021

Landesfeuerwehrschule übt die „besondere technische Rettung“

Vor Kurzem hat die Landesfeuerwehrschule in Vilpian nach langer Pause wieder einen Lehrgang in Präsenz abhalten können. Dabei ging es um die „besondere technische Rettung“.

Die Teilnehmer des Lehrgangs „Besondere technische Rettung“.
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Die Teilnehmer des Lehrgangs „Besondere technische Rettung“. - Foto: © LFV
Mittlerweile ist die Technische Hilfeleistung zur Hauptaufgabe der Feuerwehren geworden, sie macht durchschnittlich 80 Prozent der Einsatztätigkeit aus.

Dabei ist das Einsatzspektrum sehr vielfältig und reicht von einfachen Hilfeleistungen wie etwa dem Abpumpen von Wasser bis hin zu schwierigen und belastenden Einsätzen mit eingeklemmten und verschütteten Personen oder Tieren.



Besonders das Befreien von Menschen und Tieren aus einer lebensbedrohlichen Zwangslage erfordert ein überlegtes, dem Verletzungsmuster angepasstes und fachgerechtes Vorgehen.

Beim Lehrgang „Besondere technische Rettung“ wurde an der Landesfeuerwehrschule in Vilpian die richtige Vorgehensweise nach dem bekannten „Rettungsgrundsatz für die technische Rettung“ bei der Rettung von eingeklemmten, verschütteten oder eingeschlossenen Personen bei Maschinenunfällen, Silounfällen, Tiefbauunfällen, Wasserunfällen und ähnlichen Ereignissen erklärt und im Stationsbetrieb geübt.



Nach der Behandlung des Rettungsgrundsatzes im Lehrsaal erfolgt die Ausbildung in 6 Stationen mit entsprechenden Übungen. Dabei werden die jeweiligen Gefahren erklärt, die notwendigen Schutzmaßnahmen behandelt und die technische Rettung sowie weitere notwendige Maßnahmen mit der zur Verfügung stehenden Ausrüstung durchgeführt.

Am ersten Lehrgang nahmen insgesamt 30 Feuerwehrleute, darunter auch Bezirksfunktionäre und Kommandanten, teil.

liz