„Der Hintergrund ist recht einfach erklärt“, so der Präsident des Südtiroler Fischereiverbandes Andreas Riedl. „Auch in Südtirol ist der Fischereisektor mit einer Vielzahl von noch ungeklärten Problemen konfrontiert, zu deren nachhaltiger Lösung wir vermehrt auch wissenschaftliche Ansätze benötigen.“ Beispielsweise würden die Gewässer und deren Fische durch verschiedenste menschliche Eingriffe beeinträchtigt. Ohne entsprechende Gegenmaßnahmen sei eine weitere Verschlechterung der Fischbestände zu befürchten. Die im Jahr 2014 erstmals ausgeschriebenen Stipendien fördern pro Semester je eine Bakkalaureats- sowie eine Masterarbeit mit fischereilichem Inhalt. Die Ausschreibung richtet sich an Südtiroler Studenten an in- und ausländischen Universitäten, deren Arbeiten einen klar erkennbaren Bezug zur Fischerei in Südtirol aufweisen. "Dazu gehören neben biologischen und ökologischen Fragestellungen auch ingenieurtechnische, hydraulische, chemische, wirtschaftliche und juristische Fragestellungen", betont der Landesfischereiverband Südtirol.