Dienstag, 27. Oktober 2015

"Landesgesundheitsfonds ist gestorben"

Laut dem ASGB-Vorsitzenden Tony Tschenett ist der seit Jahren ins Auge gefasste Landesgesundheitsfonds gescheitert. Im Tagblatt "Dolomiten" macht Tschenett dafür die Konföderierten Gewerkschaften bzw. deren Fachgewerkschaften verantwortlich.

Bei einem Scheitern des Landesgesundheitsfonds gehen den Südtirolern Millionen Euro verloren.
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Bei einem Scheitern des Landesgesundheitsfonds gehen den Südtirolern Millionen Euro verloren. - Foto: © shutterstock

„Weil die Konföderierten nicht die Courage haben, den Römern zu sagen, dass sie auf lokaler Ebene einen eigenen Gesundheitsfonds schaffen wollen, ist der Landesfonds gescheitert", wettert der ASGB-Chef. "Den Schaden haben aber unsere Leute, und diese Gewerkschaften müssen ihnen erklären warum.“

Auch Gesundheitslandesrätin Martha Stocker bestätigt die schwierige Situation und sagt: "Es ist narrisch schade, dass es nicht zu einem Landesgesundheitsfonds kommt, weil wir somit auf einen Teil der eingezahlten Südtiroler Gelder verzichten, da die Gesundheitsangebote weiter weg sind und nicht in Anspruch  genommen werden können.“

Stocker sei aber nicht gewillt, aufzugeben: „Ich  will nicht annehmen, dass das das Ende sein soll.“ 

D/lu

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Wie viel Geld den Südtirolern verloren geht und mehr Hintergründe und Reaktionen zu diesem komplexen Thema lesen Sie in der Dienstag-Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol