Dabei wiesen repräsentative Südtiroler Jugendorganisationen und Wirtschaftsverbände gemeinsam auf das weiterhin massive Wohnproblem in Südtirol hin. Mit dabei waren Vertreterinnen und Vertreter des Südtiroler Jugendrings (SJR), der Hoteliers- und Gastwirtejugend (HGJ), der Südtiroler Bauernjugend (SBJ), der Junghandwerker im lvh, der Jungen im hds, der Jungunternehmer im Unternehmerverband Südtirol, der Südtiroler Hochschülerschaft (sh.asus) sowie des Landesbeirats der SchülerInnen (LbS). <BR /><BR />Ergänzt wurde der Austausch durch zwei Impulsvorträge von Thomas Hasler (Baukollegium) und Andreas Benedetti (Südtiroler Maklervereinigung). Auch Olaf Lutz, Wohnbauberater des Südtiroler Jugendrings, brachte seine fachliche Expertise in die Diskussion ein.<h3> Vermietung attraktiver machen, Wohnraum effizienter nutzen</h3>Gut sei, dass mit der Wohnreform wichtige und dringend notwendige Anliegen aufgegriffen worden seien, unterstrichen die Mitglieder des Landesjugendbeirates für die deutsche Sprachgruppe. Um den Südtiroler Mietmarkt nachhaltig zu stärken und jungen Menschen wieder realistische Perspektiven auf leistbares Wohnen zu bieten, seien weitere konkrete Maßnahmen erforderlich.<BR /><BR />Es gelte, Vermietung attraktiver und sicherer machen, zudem den Wohnraum effizienter nutzen und dem Mietmarkt zurückführen sowie das Bauen zu erleichtern und das Wohnungsangebot zu erhöhen, waren sich die anwesenden Organisationen einig. Leistbares Wohnen sei nicht nur eine zentrale Voraussetzung für die Lebensplanung junger Südtirolerinnen und Südtiroler, sondern auch ein entscheidender Standortfaktor für Arbeitsmarkt und Wirtschaft, betonten die anwesenden Jugendorganisationen.<BR /><BR />Das Treffen bestätigte die großen Herausforderungen und Problemstellungen für junge Menschen in Südtirol, sich eine Mietwohnung oder ein Eigenheim leisten zu können. Die gesammelten Ergebnisse und Forderungen werden nun von der Arbeitsgruppe „Leistbares Wohnen“ des Landesjugendbeirates weiter ausgearbeitet.