<BR />Somit sei der Zeitpunkt reif, um die Neuerungen, die Mair vorschweben, in Angriff zu nehmen. Sie sagt: „Grundsätzlich muss das Wohnbauinstitut effizienter, innovativer und moderner in der Verwaltung werden.“ Kein gutes Haar lässt sie insbesondere am WOBI-Verwaltungsrat, nach ihrer Einschätzung sei in den vergangenen Jahren „kein klarer Mehrwert eines Verwaltungsrates sichtbar“. <BR /><BR />Es gebe viele große Körperschaften, die ohne Verwaltungsrat arbeiten, so etwa der Sanitätsbetrieb, der Betrieb für Sozialdienste oder die ASWE (Agentur für Soziale und Wirtschaftliche Entwicklung). <BR /><BR />Als Hilfskörperschaft habe das WOBI die Aufgabe, effizient zu arbeiten und „nicht parteipolitische Befindlichkeiten zu erfüllen“, betont Mair und fügt hinzu, dass die politischen Diskussionen rund um die Besetzung derartiger Gremien in der Bevölkerung schlecht ankommen. <BR /><BR />Dadurch werde der Eindruck vermittelt, dass „es nicht um fachliche Fähigkeiten, sondern um die parteipolitische Besetzung von Posten“ gehe. Das Institut für sozialen Wohnbau verwaltet landesweit knapp 14.000 Wohnungen, die von einkommensschwächeren Menschen zu einem ermäßigten Mietzins beansprucht werden.