Studienaufenthalte der Schüler im Ausland sollen künftig aus sprachlich und kulturellen Gründen unterstützt und die Wiedereingliederung an der Herkunftsschule erleichtert werden. Dies hat das Plenum des Landesschulrates unter dem Vorsitz von Bruno Job in seiner letzten Sitzung beschlossen.Zu diesem Zwecke wird ein Tutor vom Klassenrat namhaft gemacht, der Ansprech- und Beratungsperson für die betroffenen Schüler ist und die Aufgabe hat, die Wiedereingliederung nach Beendigung des Studienaufenthaltes im Ausland zu erleichtern.Im Beschluss wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Land Südtirol die große erzieherische, bildnerische und kulturelle Bedeutung eines Studienaufenthaltes der Schüler im Ausland anerkennt und fördern will.Die Schüler sind verpflichtet, in den für die Fachrichtung kennzeichnenden Fächern, welche an der Auslandschule entweder nicht belegt oder welche dort negativ bewertet wurden, innerhalb 31. August eine Ergänzungsprüfung über die grundlegenden Kompetenzen anzulegen, damit eine globale Bewertung vorgenommen werden kann, welche des Schulguthabens erlaubt.