„Die Container sind so ramponiert worden, dass wir ein paar Wochen brauchen, bis sie repariert sind. Aber es gilt auch, die Sicherheit für die Frauen zu garantieren. Auch da muss erst eine Lösung gefunden werden“, sagte gestern Sozialstadtrat Stefan Frötscher auf Nachfrage.<BR /><BR /> Die Schäden, die Einwanderer – zumeist vorbestrafte Nordafrikaner – dort in den letzten Wochen verursacht haben, seien zu groß, als dass man die Container-Siedlung mit 25 Schlafplätzen heute hätte in Betrieb nehmen können. „Die Schäden am gesamten Container-Komplex, der aus 2 Bereichen besteht, betragen mittlerweile rund 20.000 Euro“, sagt Frötscher. Wie mehrfach berichtet, wurden Fensterscheiben eingeschlagen, Türen demoliert und aufgebrochen, Möbel beschädigt, Sanitäranlagen zerstört.Die Container hatten bis zum 30. April als Winternotschlafstellen für größtenteils obdachlose Männer gedient.<BR />„Die Reparaturen der Container werden mehrere Wochen beanspruchen. Was uns aber die größten Sorgen bereitet, ist vor allem der Sicherheitsfaktor, denn die Sicherheit der Frauen muss gewährleistet sein“, sagt Frötscher. Nach<BR /> gründlicher Evaluierung und in Absprache mit Soziallandesrätin Rosmarie Pamer hätten Gemeinde und Land beschlossen, das Projekt aufzuschieben. „Inzwischen konnte für die 5 Frauen, die in der 4.-November-Straße untergebracht werden sollten, eine Lösung gefunden werden: Eine ist im Haus Arché untergekommen, 2 haben Arbeit gefunden und den anderen beiden wurde eine Unterkunft in Lana angeboten“, betonte Frötscher.<BR />Die Notschlafstelle der 4.-November-Straße wird nun saniert, damit diese Anfang November wieder eröffnet werden kann als Kälteunterkunft für Obdachlose.