Die Landesregierung hat am Montag die Zweite Landschaftsschutzkommission und die „29er"-Kommission verkleinert. In Sachen Landschaftsschutz hat sich die Landesregierung auch mit dem Landschaftsfonds und dessen Ausstattung beschäftigt.Die Umstrukturierungen in der Landesverwaltung und Zusammenlegung von Abteilungen führt auch zu einer Reihe von Anpassungen in nachgeordneten Gremien, die mit Beamten aus der Verwaltung beschickt werden. „Die Umbesetzung von Kommissionen ist auch nach der Vereinigung der Abteilung Natur und Landschaft mit der Abteilung Raumentwicklung notwendig geworden, weil bisher in bestimmten Kommissionen sowohl Vertreter der einen als auch der anderen Abteilung saßen", so Landeshauptmann Luis Durnwalder. Am Montag hat die Landesregierung die Zweite Landschaftsschutzkommission und die so genannte „29er"-Kommission umbesetzt.Die Zweite Landschaftsschutzkommission besteht künftig aus fünf und somit um zwei Mitgliedern weniger als bisher. In der Kommission vertreten sind zwei Beamte aus der Abteilung Natur, Landschaft und Raumordnung, der Bürgermeister der jeweils betroffenen Gemeinde (der bisher nur beratendes Mitglied der Kommission war) sowie je ein Vertreter der Abteilungen Forst und Landwirtschaft. Fallweise werden Experten der Denkmalpflege berufen. Nicht mehr in der Kommission sind hingegen ein Vertreter des Bauernbundes sowie der Landschafts- bzw. Naturschutzverbände.Ebenfalls neu zusammengesetzt sein wird in Zukunft die 29er-Kommission, die das Bauen im landwirtschaftlichen Grün überwacht. In dieser Kommission sitzen der Bürgermeister der betroffenen Gemeinde sowie je ein Vertreter der Abteilungen Landwirtschaft, Forst sowie Natur, Landschaft und Raumentwicklung. Bei Stimmengleichheit zählt die Stimme des Bürgermeisters.