Der Antrag wurde von Andreas Colli (Wir Bürger) und Franz Ploner (Team K) gestellt. Gegenüber der italienischen Tageszeitung „l'Adige“ erklärte Andreas Colli, dass „Anreize für Herdenschutzzäune oft nutzlos sind, weil diese von Raubtieren häufig überwunden werden. Zudem können Beutetiere oftmals nicht entkommen. Hirtenhunde hingegen seien effektiver, würden jedoch höhere Kosten verursachen, so Colli.<BR /><BR /><BR /><embed id="dtext86-67561374_quote" /><h3> Hunde als geeignete Schutzmaßnahme</h3>„Für jede Herde werden 2 oder 3 benötigt, ein Hund kostet dabei zwischen 3000 und 5000 Euro. Zudem müssen sie trainiert, gefüttert und richtig gepflegt werden“, erklärt er weiter.<BR /><BR />Auch Franz Ploner sieht Potential in den Herdenschutz- und Hirtenhunden: „Tausende von Weidetieren sind in Südtirol durch Raubtiere gefährdet. Hirtenhunde sind eine geeignete Schutzmaßnahme, die zudem die Zahl der Verletzungen im Falle eines tatsächlichen Angriffs verringert.“<h3> Walcher: „Teilmaßnahme bis Abschüsse möglich werden“</h3> Für Luis Walcher, Landesrat für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Tourismus, sei die Einführung von Hirten und Herdenschutzhunden ebenfalls ein wichtiger Schritt. Das Ziel bleibt jedoch weiterhin, „den rechtlichen Rahmen zu ändern. Der Vorschlag ist eine Teilmaßnahme bis Abschüsse möglich werden“, so der Landesrat weiter.