Samstag, 01. Oktober 2016

Lange Nacht der Forschung wieder ein großer Erfolg

Über 10.000 Besucher haben sich am Freitag bei der Langen Nacht der Forschung ein Bild von wissenschaftlicher Detailarbeit und den großen Zielen dahinter machen können.

Foto: LUNA
Badge Local
Foto: LUNA

Häuser, die jede Energieverschwendung bemerken, Traktoren, die kontrollieren, ob die Pflanzen gesund sind, für jeden einzelnen Patienten maßgeschneiderte Medikamente: Ein beträchtlicher Teil des Programms bei der diesjährigen Forschungsnacht führte eine vielversprechende – und gar nicht so weit entfernte – Zukunft vor Augen.

An allen sechzehn Standorten konnten die über 10.000 Besucher am Freitagabend Experimente und Entdeckungen machen, den Experten ein Loch in den Bauch fragen, selbst in die Rolle des Wissenschaftlers oder in die des Versuchskaninchens schlüpfen – und so einen Eindruck gewinnen, wie Forschung unser tägliches Leben beeinflusst und unsere Zukunft gestaltet.

Die Begeisterung der vielen kleinen Entdecker zeigte, dass die LUNA eines ihrer wichtigsten Ziele erreicht hat: in Kindern die Faszination für Wissenschaft zu wecken. Wer gestern todmüde ins Bett fiel, nachdem er über die Forschung von Morgen staunte, ist morgen vielleicht selber ein Forscher.

Für die jungen Forscher galt es, die Welt von Sofie - einem fiktiven Charakter der Zukunft - zu entdecken und zu erforschen. Foto: LUNA

Initiiert und gefördert von der Europäischen Union, fand die „Nacht der Forschung“ gestern in über 250 europäischen Städten statt. Für Bozen war es die fünfte LUNA mit tausenden interessierten Besuchern.

„Das menschliche Gesicht der Wissenschaft sichtbar zu machen – das ist eines der Anliegen der Nacht der Forschung: die Forscher mit ihren Hoffnungen, Erwartungen und Problemen“, erklärte die EU-Projektbeauftragte Anca-Adriana Cucu, die in diesem Jahr bei der LUNA zu Gast war. „Wenn junge Leute ‚Wissenschaftler spielen‘, erfahren sie die Freuden dieses Berufs und sehen zudem, dass Forschung nicht nur für Wettbewerbsfähigkeit und Fortschritt große Bedeutung hat, sondern auch für unser tägliches Leben.“

stol