Das lockere Gesteinsmaterial muss abgetragen werden. Um die Sicherheit auf der Straße zu gewährleisten, wird eine flexible Steinschlagbarriere errichtet. "Einen endgültigen Schutz verspricht man sich aber erst von einer Steinschlag-Galerie. Und genau diese Schutzgalerie für diese Gefahrenzone, die seit langem versprochen wurde, fehlt", kritisiert die Genossenschaft Eggental Tourismus.Jedes Jahr zur selben Jahreszeit sei das Tal durch Steinschläge gesperrt. "Diese Sperre ist für die Gemeinden Deutschnofen, Welschnofen und Karneid sehr problematisch", betont Erich Thaler, Präsident der Genossenschaft.Die Staatsstraße sei die Hauptzufahrtsstraße für die drei Gemeinden mit den Skigebieten Obereggen und Carezza. "Für die tourismus-orientierten Betriebe, aber auch die unzähligen Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe ist die ständige Straßenschließung eine Zumutung und bringt wirtschaftliche Einbußen mit sich. Gleiches gilt natürlich auch für die vielen Pendler und Schüler."Mit Nachdruck fordere man deshalb die Einhausung zwischen den ersten zwei Tunnel im Eggental und den Baubeginn des schon mehrfach versprochenen dritten Tunnels, betont der Präsident der Genossenschaft."Eine gute Erreichbarkeit ist für alle Wirtschaftstreibenden des Eggentals von fundamentaler, für bestimmte Betriebe sogar von existenzieller Bedeutung", unterstreicht Thaler.