Dienstag, 07. September 2021

Laurein: Ausbau der Landesstraße für mehr Verkehrssicherheit

Die Landesregierung hat den Ausbau eines Teilstückes der Landesstraße 86 in der Gemeinde Laurein beschlossen. Damit soll vor allem die Verkehrssicherheit erhöht werden.

Ein Teil der Sicherungsmaßnahmen betrifft auch die Verstärkung der Brücke über dem Wallertsbach.
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Ein Teil der Sicherungsmaßnahmen betrifft auch die Verstärkung der Brücke über dem Wallertsbach. - Foto: © LPA/Abteilung Tiefbau
Die Landesstraße 86 weist zwischen der Kreuzung Schmieden bis zur Handwerkerzone in der Gemeinde Laurein einige Engstellen und Gefahrenstellen auf, die laut den Berichten der Abteilung Tiefbau entschärft werden müssen. Deswegen hat die Landesregierung auf Vorschlag von Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider in ihrer Sitzung am heutigen Dienstag den Ausbau der Straße in diesem Abschnitt samt der Anpassung der Kosten an das geltende Richtpreisverzeichnis genehmigt.

„Es ist unser Ziel, die Modernisierung der Straßeninfrastruktur in ganz Südtirol voranzutreiben, damit die Erreichbarkeit der ländlichen Gebiete sei es mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, als auch mit dem Auto oder Fahrrad stets gut garantiert ist“, sagt Landesrat Alfreider. Höchste Priorität habe dabei die Verkehrssicherheit, so Alfreider. Im Zuge der Arbeiten wird deshalb nicht nur die Straße in Laurein sicherer gemacht, sondern es ist auch eine sichere Anbindung für Fußgänger an die an den Fahrbahnen geplanten Bushaltestellen vorgesehen.

Auf einer Gesamtlänge von rund 1,1 Kilometer wird die Straße abschnittsweise verbreitert und der Kurvenradius wird so angepasst, dass zwei sich kreuzende Busse oder Lastkraftwagen problemlos aneinander vorbeikommen. Insbesondere wird talseits beginnend die Straße an der Kreuzung Schmieden-Laurein verbreitert. Die Verbreiterung gegenüber der bestehenden Fahrbahn variiert zwischen 60 Zentimetern und 120 Zentimetern. Weiters wird die Brücke über dem Wallertsbach verstärkt und ein Gehsteig zur geplanten Bushaltestelle gebaut. Insgesamt investiert das Land 3,5 Millionen Euro in dieses Vorhaben.

lpa