Montag, 09. April 2018

Lawine: Erst „Wetterfenster“ machte Rettung möglich

Absolut keine Sicht hätte laut dem erfahrenen Bergretter und Bürgermeister von Moos, Gothard Gufler, das Rettungsteam des Nordtiroler Hubschraubers „Martin 8“ am Karsamstag unmittelbar nach dem Lawinenabgang oberhalb der Timmelsalm im hinteren Passeiertal gehabt.

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„Erst als der Aiut Alpin eintraf, hat sich ein Wetterfenster aufgetan“, sagt Bürgermeister Gufler.

Der Nordtiroler Rettungshubschrauber „Martin 8“, der in Hochgurgl stationiert ist, hätte demnach auch nicht früher helfen können.

Indes hat Zivilschutzlandesrat Arnold Schuler eine genaue Überprüfung des Einsatzablaufs angekündigt.

Für Gesundheitslandesrätin Martha Stocker nicht nachvollziehbar ist die Aussage von Heli-Tirol-Chef Roy Knaus über die „hohen Kosten“ der Flugrettung in Südtirol und günstigere Tarife in Nordtirol.

„Bei uns sind 2, saisonal 3 Hubschrauber im Einsatz, in  Nordtirol zu Spitzenzeiten bis zu 16. Schwierig, sich vorzustellen, dass das kostengünstiger sein soll“, meint sie.

rc 

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol