Dienstag, 03. Mai 2016

Lawine im Martelltal: Der letzte Gang von Karl Gruber

Am vergangenen Donnerstag hatte eine Lawine drei Südtiroler Skitourengeher im Martelltal überrascht. Karl Gruber aus Mölten überlebte das Unglück nicht. Am Dienstag nahmen Familie, Freunde und Bekannte von dem beliebten Bergläufer und Hüttenwirt Abschied.

Eine Lawine an der Lyfi-Spitze hat Karl Gruber das Leben gekostet. Heute wird er zu Grabe getragen. - Foto: Facebook/BRD Martell
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Eine Lawine an der Lyfi-Spitze hat Karl Gruber das Leben gekostet. Heute wird er zu Grabe getragen. - Foto: Facebook/BRD Martell

Die Lawine, die das Leben von Karl Gruber fordern sollte, löste sich nur wenige Meter unterhalb der Lyfi-Spitze. Auf circa 3300 Metern Höhe brachen die Schneemassen am Donnerstagvormittag los, rissen den 48-jährigen Familienvater mit, begruben ihn unter sich. Seine beiden Kameraden konnten Gruber innerhalb kürzester Zeit aus der Lawine befreien. Doch für Karl Gruber kam jede Hilfe zu spät: Er verlor bei dem Unglück sein Leben.

Wird in Mölten zu Grabe getragen

Am Dienstagnachmittag wurde Karl Gruber in Mölten zu Grabe getragen. Die Trauer um den 48-Jährigen ist groß. Karl Gruber liebte die Berge, war Wirt der Kuhleiten-Hütte auf Meran 2000. Zuvor hatte er bereits die Schlernbödele-Hütte, die AVS-Hütte auf dem Puflatsch im Schlerngebiet sowie die Meraner Hütte bewirtschaftet. Zudem war Karl Gruber passionierter Bergläufer. Er hinterlässt seine Familie mit drei minderjährigen Kindern (hier gelangen Sie zum STOL-Kondolenzbuch).

stol

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