Dienstag, 01. Mai 2018

Lawine im Zillertal: Südtiroler schwer verletzt

Bei einem Lawinenabgang in Nordtirol haben sich am Dienstag 3 Südtiroler Skitourengeher verletzt. Ein Kastelruther zog sich schwerste Verletzungen zu, 2 Brixner verletzten sich leicht.

Zum Unglück kam es am Großen Möseler. Foto: Zoom Tirol
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Zum Unglück kam es am Großen Möseler. Foto: Zoom Tirol

Die drei Skitourengeher waren als Seilschaft beim Aufstieg auf den Großen Möseler (3480 Meter) im hinteren Zillertal (Bezirk Schwaz), als sie kurz unterhalb des Gipfels gegen 10 Uhr von einem Schneebrett rund 200 Meter mitgerissen, aber nicht verschüttet wurden. Einer der drei Tourengeher verständigte selbst die Rettungskräfte. 

Wie die Landespolizeidirektion Tirol gegenüber STOL bestätigt, zog sich dabei ein 33-jähriger Mann aus Kastelruth schwere Verletzungen zu. Der Skibergsteiger war bewusstlos und musste von den Rettungskräften reanimiert werden. Er wurde noch am Dienstag nach Deutschland in die Unfallklinik Murnau (Garmisch Partenkirchen) verlegt. Der Kastelruther hatte in Folge des Unglücks ein Polytrauma erlitten.  

Die beiden weiteren Tourengeher, zwei Männer im Alter von 32 und 35 Jahren, beide aus Brixen, zogen sich leichte Verletzungen zu. Die beiden Leichtverletzten wurden in das Bezirkskrankenhaus Schwaz zur weiteren Versorgung geflogen. Während der 35-Jährige in die Innsbrucker Klinik überstellt werden musste, konnte der 32-Jährige das Spital mittlerweile wieder verlassen.

Wie die österreichischen Ordnungshüter gegenüber STOL mitteilen, seien die Tourengeher bestens ausgerüstet gewesen. Neben der Alpinpolizei standen 3 Hubschrauberteams aus Nordtirol sowie die Bergrettung im Einsatz. 

stol/am

stol