Der Mann war bei seiner Bergung fast acht Stunden nach dem Unglück bei vollem Bewusstsein, für die Frau kam jede Hilfe zu spät. In der Innsbrucker Universitätsklinik hieß es, es gehe ihm „den Umständen entsprechend gut“.Das Pärchen war vom 2.244 Meter hohen Sonntagsköpfl in Fügenberg am frühen Nachmittag abgefahren. Dabei wurden sie von der Lawine erfasst und verschüttet. Der Kopf des Mannes blieb aber frei, dadurch konnte er atmen.Erst um 19.10 Uhr konnte der 35-Jährige mit seinem Mobiltelefon aus der Lawine den Notruf absetzen. Er gab an, dass er ein Atemloch habe, sich aber selbst nicht befreien könne. Der Notarzthubschrauber konnte gegen 20.30 Uhr den Lawinenkegel ausmachen.Der Verschüttete konnte kurze Zeit später lokalisiert und aus der Lawine geborgen werden. Seine Freundin wurde zwar ebenfalls rasch geortet. Bei ihr allerdings konnte die Notärztin aber nur mehr den bereits eingetretenen Tod feststellen.apa