Schon früh war klar, dass der Weg von Norbert Brandtner eng mit der Natur verbunden sein würde. Aufgewachsen im Pinzgau, verbrachte er als Kind unzählige Sommer auf der Alm seiner Großeltern – eine Zeit, die seine Verbundenheit zur Bergwelt prägte. Später zog es ihn immer wieder hinaus in die Höhe, dorthin, wo das Leben ursprünglich und oft auch entbehrungsreich ist, wie das Onlineportal <a href="https://sbg.lko.at/startseite+2400+++1164" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">IKOnline</a> schreibt.<BR /><BR />Während seiner Studienzeit arbeitete er mehrere Sommer lang als Schafhirte in den Schweizer Alpen. Wochenlang lebte er dort abgeschieden auf bis zu 3.000 Metern Seehöhe, gemeinsam mit einem Hirtenhund und einer Herde von rund 800 Tieren. <h3> Sein Wissen über Herdenschutz und Almwirtschaft gab er weiter</h3>Ohne moderne Kommunikationsmittel, bei jedem Wetter und ständig gefordert durch die Verantwortung für die Tiere, lernte Brandtner die Härte, aber auch die Faszination dieses Lebens kennen. Diese Erfahrungen prägten ihn nachhaltig – ebenso wie die Auseinandersetzung mit Herausforderungen wie dem zunehmenden Auftreten von Wölfen im Alpenraum.<BR /><BR />Sein Wissen über Herdenschutz und Almwirtschaft gab er später auch weiter, etwa in Vorträgen, in denen er seine Erlebnisse mit Bildern, Filmen und Musik verarbeitete. Denn neben seiner Leidenschaft für Natur und Jagd spielte auch die Musik eine wichtige Rolle in seinem Leben.<h3> Aus dem freiheitsliebenden „Nomaden“ war ein Familienmensch geworden</h3>Der berufliche Werdegang von Norbert Brandtner war vielseitig und von großem Engagement geprägt. Nach einer landwirtschaftlichen Ausbildung und einer Tischlerlehre führte ihn sein Weg über die Försterschule bis hin zum Studium der Forstwirtschaft sowie Wildbach- und Lawinenverbauung in Wien. Beruflich war er unter anderem bei den Bundesforsten tätig und arbeitete als Sachverständiger für Jagd- und Fischereifragen.<BR /><BR /> Später übernahm er Verantwortung als Bezirksforstinspektor im Tennengau, wo er sich mit forstlichen und jagdlichen Belangen befasste.<BR />Mit den Jahren hatte sich sein Leben verändert. <BR /><BR />Aus dem freiheitsliebenden „Nomaden“ der Hochalpen war ein Familienmensch geworden. Die Zeit mit seiner Familie stand für ihn zunehmend im Mittelpunkt – auch wenn ihn die Berge nie losließen.