Montag, 23. Dezember 2019

Lawine am Grödner Joch: Mann mit bloßen Händen ausgegraben

Am Montagnachmittag ist am Grödner Joch eine kleine Lawine abgegangen und hat einen Mann vollständig verschüttet. Dass er unversehrt aus den Schneemassen befreit werden konnte, hat er einem jungen Skilehrer zu verdanken.

Die Lawine ging im Bereich der Jimmi Hütte am Grödner Joch ab.
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Die Lawine ging im Bereich der Jimmi Hütte am Grödner Joch ab. - Foto: © screenshot

Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtet, hatte ein deutscher Tourist die präparierte Piste, die zur Jimmi Hütte führt, verlassen, vermutlich, um den Weg abzukürzen.

Dabei löste sich jedoch eine – wenn auch nur kleine – Lawine, die den Mann vollständig verschüttete.

Der Sohn des Betreibers der Jimmi Hütte, ein junger Skilehrer, hatte das Ganze beobachtet und schritt sofort in Aktion: Mit bloßen Händen grub er den ansonsten unverletzten Touristen aus.

Der Notarzt, der mit dem Rettungshubschrauber Aiut Alpin Dolomites zum Einsatzort geflogen wurde, musste sich lediglich um kleinere Schnittwunden an den Händen des Retters kümmern.

Laut dem aktuellen Lawinen-Report herrscht in den Dolomiten derzeit erhebliche Lawinengefahr der Stufe 3.

liz/stol