Sonntag, 10. Mai 2020

Lawinenabgang am Tag der Öffnung fordert Schwerverletzten

Am Elfer in den Sextner Dolomiten hat sich am Samstagmorgen ein Lawinenunglück ereignet. Ein Mann aus Bassano del Grappa hat sich dabei schwer verletzt

Die Einsatzkräfte des Landesrettungshubschraubers „Pelikan 1“ waren am Samstag in den Sextner Dolomiten gefordert.
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Die Einsatzkräfte des Landesrettungshubschraubers „Pelikan 1“ waren am Samstag in den Sextner Dolomiten gefordert. - Foto: © Video Aktiv Schnalstal/ww
Drei Italiener nutzten die Lockerungen der Anti-Corona-Maßnahmen am Samstag für eine Tour auf Elfer in den Sextner Dolomiten. Aufgrund der hohen Temperaturen war der Schnee aufgeweicht, der Aufstieg von der Lunelli-Hütte war zwar schwierig, die drei italiener – eine Frau und zwei Männer – meisterten ihn aber dennoch.

Beim Abstieg geschah dann das Unglück: Eine Lawine löste sich und riss einen Bergsteiger über 200 Meter mit – seine beiden Begleiter konnten sich in Sicherheit bringen. Weil sich der Unfall im Grenzgebiet zwischen Südtirol und Venetien ereignet hatte, wurde zunächst der Notrufdienst in Pieve di Cadore verständigt – die Einsatzkräfte dort waren aber bereits zu einem anderen Unglück ausgerückt, sodass schließlich der Bergrettungsdienst von Sexten alarmiert wurde.

Der schwer verletzte Mann wurde vor Ort erstversorgt und mit dem Hubschrauber „Pelikan 1“ ins Krankenhaus von Brixen geflogen. Im Einsatz standen außerdem der Bergrettungsdienst von Comelico Superiore und die Finanzwache.

stol