Samstag, 09. November 2019

Lawinenabgang in Sölden fordert 2 Todesopfer

Ein Schneebrett hat am Samstag in Sölden in Nordtirol 2 Personen abseits der Piste verschüttet.

Der Lawinenwarndienst hatte vor erhöhter Wahrscheinlichkeit von Lawinenunfällen gewarnt.
Der Lawinenwarndienst hatte vor erhöhter Wahrscheinlichkeit von Lawinenunfällen gewarnt. - Foto: © APA (Symbolbild) / BARBARA GINDL

Kurz nach 12.00 Uhr waren 2 Männer abseits der Gletscherskipiste von einem Schneebrett verschüttet worden.

Wie die Polizei der APA bestätigte, konnten die beiden Personen in Sölden nur noch tot geborgen werden.

Die beiden Wintersportler waren angeblich über eine Rinne im freien Skiraum abgefahren. Die Identität der Opfer war vorerst noch nicht bekannt. Bergretter aus Sölden, die Pistenrettung und drei Hubschrauber standen im Einsatz.

Die Suchmannschaften konnten die beiden Verschütteten bald orten.

Für sie kam jedoch jede Hilfe zu spät. Einer der beiden soll laut Bergrettung noch seinen Lawinenairbag ausgelöst haben, konnte dadurch aber nicht verhindern, verschüttet zu werden.

Es handelt sich um das erste folgenschwere Unglück, noch bevor die eigentliche Wintersportsaison begonnen hat.

Der tägliche Lawinenwarndienst ist derzeit noch gar nicht eingerichtet. Die Behörde informiert allerdings fallweise im Rahmen eines Blogs.

Am Freitag riet sie dort Wintersportler und Alpinisten um erhöhte Vorsicht, da sich bereits „einiges an Schnee“ angesammelt habe. „Nach stürmischer Periode und folgender Wetterbesserung“ bestehe eine „erhöhte Wahrscheinlichkeit von Lawinenunfällen“.

apa

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